Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Versandkostenfrei ab 200€
Sichere Bezahlung
Ihr Motorradspezialist in Zschopau

Enduro DEM zurück in Rehna – Jubiläumsschlacht in Schlamm

10.09.26

Zum 60-jährigen Jubiläum des MC Rehna kehrte die Deutsche Enduro Meisterschaft nach drei Jahren Pause endlich wieder nach Rehna zurück.
Bereits im Vorfeld sorgte starker Regen für schwierige Bedingungen und machte die Veranstaltung zu einer großen Herausforderung für Fahrer und
Veranstalter. Bis zuletzt stand die Frage im Raum, ob und in welcher Form das Rennen überhaupt durchgeführt werden kann.

Um 8:30 Uhr fiel schließlich der Startschuss. Für die Fahrer der DEM und des DEC standen drei Runden mit jeweils rund 70 Kilometern auf dem
Programm. Zwei Sonderprüfungen warteten pro Runde. Den Anfang machte der Crosstest auf und rund um die Motocrossstrecke des Vereins. Eine Mischung aus Feld, Wiese und MX-Passagen wurde durch die große Nässe besonders anspruchsvoll. Nach einer langen Etappe folgte der zweite Test – ein langer Endurotest mit Wiesenpassagen, Hängen und Feldabschnitten.
In der letzten Runde setzte noch einmal ein kräftiger Schauer ein und verschärfte die ohnehin schwierigen Bedingungen deutlich. Rehna zeigte damit eindrucksvoll, was den Endurosport ausmacht: anspruchsvolle Prüfungen, lange Etappen und wechselnde Bedingungen bis zum Schluss.

Stimmen der Fahrer

Kevin Nieschalk:
„Nach dem vielen Regen am Vortag war ich gespannt, wie die Prüfungen werden. Der Boden war überraschend gut fahrbar. Im ersten Test war ich noch etwas zu vorsichtig und habe Zeit liegen lassen. Danach lief es besser und ich konnte einige gute Zeiten fahren. Die Crossstrecke war mit Schlamm und Wasser trotzdem sehr anspruchsvoll. In der letzten Prüfung kamen noch ein paar kleine Konzentrationsfehler dazu. Insgesamt ein solider Tag – beim Saisonabschluss in Streitberg soll noch etwas mehr gehen.“

Karl Weigelt:
„Ich bin gut gestartet, musste aber bereits im ersten Test einen Fahrerüberholen. Das zog sich durch den Tag und hat immer wieder Zeit gekostet. Insgesamt war ich etwas zu langsam. In der letzten Runde kam der Regen zurück und im Crosstest hatte ich bei einem Überholmanöver einen Sturz. Im letzten Test verlor ich an einer Auffahrt noch einmal rund eine halbe Minute. Das hat mich einige Plätze gekostet und war natürlich sehr ärgerlich. Ansonsten war der Tag aber in Ordnung.“

Kenny Riedel:
„Ich bin leider überhaupt nicht mit den Bedingungen und der Strecke zurechtgekommen. Ein paar Stürze haben den Tag zusätzlich erschwert. Abhaken und alle Augen auf Streitberg.“

Sky Maddox Dombrowski:
„Nach dem vielen Regen waren die Bedingungen in Rehna entsprechend schwierig. Vor allem die erste Prüfung war extrem glatt und aufgeweicht. In der zweiten Prüfung lief es deutlich besser und ich konnte mich bis auf Platz zwei in meiner Klasse vorkämpfen. Nach erneutem Regen fiel ich in der letzten Runde auf Platz drei zurück, konnte zum Schluss aber nochmal Zeit gutmachen. Am Ende P3 bei den Junioren 2 und wichtige Punkte für die Meisterschaft. Unter diesen Bedingungen bin ich mit dem Ergebnis zufrieden“

Daniel Hänel:

„Ich hatte mich sehr auf Rehna gefreut und auch das Wetter hat mich nicht sonderlich gestört. Leider war es einfach nicht mein Tag und dementsprechend bin ich auch gefahren. Trotzdem wieder ein paar Punkte gesammelt – jetzt geht der Blick nach Streitberg.“

 

Lisa Richter:

„Ich habe die lange Sommerpause genutzt und viel trainiert, dementsprechend waren meine Erwartungen hoch. In der ersten Sonderprüfung konnte ich eine gute Zeit setzen, danach sind mir leider zu viele Fehler passiert. Am Ende wurde es Platz fünf. Damit bin ich definitiv nicht zufrieden und richte den Blick jetzt auf die nächsten beiden Rennen.“

Weitere Ergebnisse Auch in den weiteren Klassen konnte Team Sturm gute Ergebnisse einfahren. Bei den Senioren sicherte sich Dirk Peter einen starken zweiten Platz. In der Supersenioren-Klasse erreichte René Uhle Platz fünf. Bei den Damen fuhr Vanessa Danz auf einen starken dritten Platz, dicht gefolgt von Lisa Richter auf Rang fünf.

Fazit

Rehna verlangte den Fahrern bei schwierigen und ständig wechselnden Bedingungen einiges ab. Schlamm, Wasser und der erneute Regen in der letzten Runde machten das Comeback der DEM zu einer echten Herausforderung. Für Team Sturm gab es Licht und Schatten: starke Podestplätze durch Dirk Peter und Vanessa Danz, aber auch einige Fehler und schwierige Rennverläufe. Trotzdem wurden wichtige Meisterschaftspunkte gesammelt und das Team brachte einen echten Endurotag erfolgreich ins Ziel. Nach dem gelungenen Comeback in Rehna richtet sich der Blick nun nach vorn. Für die Fahrer geht es weiter nach Streitberg, wo noch einmal angegriffen werden soll.